NürnbergMesse: „Türöffner“ für den Mittelstand auf allen fünf Kontinenten

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Bayerns und Deutschlands Mittelstand profitiert so stark wie nie zuvor vom weltumspannenden Netzwerk und Know-how der NürnbergMesse – über deutsche Gemeinschaftsstände auf mittlerweile fünf Kontinenten. Die Megathemen IT-Sicherheit, Medizin und Gesundheit stehen besonders im Fokus.

Nürnberg – Messestände als „begehbare Visitenkarten“ eines Unternehmens sind für viele deutsche Unternehmen nach wie vor der Schlüssel zur Eroberung neuer Märkte: Vier von fünf Unternehmen (84 Prozent) sagten bei einer repräsentativen Befragung zum Auslandsmesseprogramm des Bundes, sie hätten dank der Präsenz bei den weltweiten Branchentreffs ihre Exporte gesichert oder ausgebaut. Gerade für viele junge und mittelständische Unternehmen sind die Kosten für eine Messeteilnahme in den USA, Brasilien und Indien aber so hoch, dass die Firmen sie allein nicht stemmen können. Wachsenden Erfolg hat deshalb ein Modell, bei dem sich deutsche Unternehmen an einem gemeinsamen Stand präsentieren. Zu einem Motor dieser deutschen Pavillons auf den wichtigsten Ausstellungen weltweit hat sich die NürnbergMesse entwickelt: Sie wird in diesem Jahr bei insgesamt 53 Messen auf fünf Kontinenten zum Türöffner für bayerische und deutsche Mittelständler, zwei mehr als 2017 – und damit abermals ein neuer Rekord.

Von Australien bis Thailand und von Brasilien bis Indien: Quer über alle Branchen, Boomregionen und Wachstumsmärkte rund um den Globus bereiten die Experten der NürnbergMesse in diesem Jahr die Bühne für deutsche Start-ups und Mittelständler. Ein besonderer Schwerpunkt sind auch in diesem Jahr die Messen und Kongresse im Gesundheitssektor und der Medizintechnik. Dort organisieren die Nürnberger Gemeinschaftsstände für Bund und Länder unter anderem bei der US-Medizinmesse „HiMSS“, der „Australian Healthcare Week“ und der „Medical Japan“ im März, der „China International Medical Equipment Fair – CMEF Spring“ im April, der „Medtec China“ im September und erstmals bei der „CMEF Autumn“ im chinesischen Shenzhen Ende Oktober.
„Der Schritt in diese neuen Märkte und Länder kann für kleine und mittlere Unternehmen eine Herausforderung sein. Ein effizientes Sprungbrett zu neuen Kontakten bieten Gemeinschaftsstände“, sagt Dr. Roland Fleck, CEO der NürnbergMesse Group. „Wir begleiten Aussteller seit vielen Jahren bei ihrem internationalen Messeauftritt und kümmern uns darum, dass vor Ort alles reibungslos läuft“, erklärt er.
Im Ausland agieren die fränkischen Messeprofis dabei als „Botschafter“ Deutschlands und der Bundesländer: Beauftragt werden sie vom Bundeswirtschaftsministerium, dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft oder auf Länderebene von Bayern International und Hessen Trade & Invest. Die Ministerien haben jeweils eigene Programme, bei denen sich Unternehmen für eine Vielzahl von Messen im Ausland registrieren können. Für ihre „Visitenkarte“ im Ausland erhalten die Firmen vielfältige Unterstützung – vom Thema „Standbau“ bis hin zur Messeorganisation – und profitieren zusätzlich von verbilligten Teilnahmepreisen, die zum Teil bis zur Hälfte günstiger sind, als eine individuelle Messeteilnahme.
Dabei profitiert die NürnbergMesse, die inzwischen zu den zwölf größten Messegesellschaften der Welt zählt, von ihrem eigenen internationalen Netzwerk: Dazu gehören rund 120 nationale und internationale Fachmessen sowie 50 Vertretungen, die in 117 Ländern aktiv sind. Mehr als 40 Prozent der von den Nürnbergern betreuten Pavillons betreffen Veranstaltungen in den wichtigen Auslandsmärkten Brasilien, China, Indien, Italien und den USA, wo die Franken eigene Tochtergesellschaften haben.
Allein in China organisiert die NürnbergMesse in diesem Jahr zwölf Gemeinschaftsstände – von der Kälte- und Klimatechnik bis hin zur Farben-, Lack- und Beschichtungsbranche. Jeweils vier „deutsche Bühnen“ verantworten die Profis aus Nürnberg in den USA, Brasilien und Indien. „Als Servicedienstleister sowie Messe- und Ansprechpartner für Newcomer und langjährige Kunden übernehmen wir die Organisation des gesamten Messeauftritts, von der Planung über den Standbau bis zur Bereitstellung von Meeting-Möglichkeiten“, sagt Wolfgang Kranz, Bereichsleiter International bei der NürnbergMesse.
Von Medizintechnik über Fenster- und Fassadentechnik bis hin zu IT-Sicherheit und Bio-Nahrungsmitteln deckt die NürnbergMesse ein breites Themenspektrum mit eigenen Messen ab und greift diese Expertise für ihr Auslands-Portfolio auf. Dadurch unterstützt die NürnbergMesse Mittelständler bei einem erfolgreichen Messeauftritt auf mittlerweile fünf Kontinenten. Künftig legt die NürnbergMesse nach eigenen Angaben den Fokus ihres Auslandsengagements verstärkt auf die IT-Sicherheit, auch weil die in Nürnberg stattfindende „it-sa“ seit 2017, gemessen an den Ausstellern, die größte Cyber-Security-Messe der Welt ist. Die Franken sind zudem präsent auf dem weltweit besucherstärksten Branchentreffpunkt, der RSA Conference in San Francisco. Erstmals gibt es 2018 zudem auf der Infosecurity Europe als weiteren großen Event rund um IT-Sicherheit in London eine bayerische Beteiligung.

Foto: obx-news/NürnbergMesse

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