„Safari“ zu den größten Osterbrunnen der Welt

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Das Schmücken des Osterbrunnens ist heute ein weit verbreiteter Brauch in der Oberpfalz und in Niederbayern. Bustouren unter dem Motto „Osterbrunnen-Safaris“ erfreuen sich bei Touristen wachsender Beliebtheit.

Sulzbach-Rosenberg – Vor rund einhundert Jahren wurde in Aufseß in Nordbayern nach mündlicher Überlieferung der erste Osterbrunnen geschmückt. Den alten, ursprünglich aus dem Fränkischen stammenden Brauch zum Osterfest den Brunnen mit bemalten Eiern, Kränzen, Girlanden und Blumen zu schmücken, ist heute in vielen Orten in der Oberpfalz und Niederbayern verbreitet. Sulzbach-Rosenberg (Landkreis Amberg-Sulzbach) begeistert seine Besucher auch in diesem Jahr mit dem größten Osterbrunnen der Welt. Verziert mit rund 16.500 Eiern fand er schon im Jahr 2005 Eingang ins Guinness-Buch der Rekorde. 
Frauen und Kinder verwandeln die kostbaren Wasserquellen in den Ortszentren für die Zeit um Ostern zu einem bunten Kunstwerk aus Tannengrün und bunten Ostereiern. Das Schmücken des Dorfbrunnens war ursprünglich Teil des Frühjahrsputzes, bei dem der Brunnen des Orts gründlich vom Schmutz des Winters gereinigt und anschließend entsprechend herausgeputzt wurde.
Die zerbrechlichen Kunstwerke wurden in vielen Orten mittlerweile zur Touristenattraktion. Der Landkreis Amberg-Sulzbach organisiert sogar eigene „Osterbrunnen-Safaris“, bei dem in halb- oder ganztägigen Bustouren Besucher möglichst viele der aufwändig geschmückten Brunnen bestaunen und fürs heimische Album fotografieren können.  Die Osterbrunnen-Saison dauert in diesem Jahr vom 25. März bis zum 15. April. Die Standorte der farbenfrohen Kunstwerke und Infos zu den „Foto-Safaris“ finden Besucher im Internet unter www.osterbrunnen-online.de.

Mehr als 10.000 Eier schmücken regelmäßig den Sulzbach-Rosenberger Osterbrunnen, der seit 2005 auch Eingang in das Guinessebuch der Rekorde fand. In diesem Jahr hat die Osterbrunnen-Saison am 25. März begonnen und dauert bis 15. April. Foto: obx-news/AOVE

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