1.000 Jahre Geschichte zum „Anfassen“

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Donaustauf – Sie liegt in Sichtweite der berühmten Walhalla und führt bei Touristen doch meist ein Schattendasein: die Burgruine Donaustauf vor den Toren Regensburgs. Dabei erzählt sie eine fast 1.000-jährige Geschichte. Die ältesten noch vorhandenen Mauern der mittelalterlichen Schlossruine datieren auf das Jahr 1060. Erbauen ließ die die Burg einst der Regensburger Bischof Tuto ab dem Jahr 914. Die Anlage war so wichtig, dass Kaiser Karl IV. 1355 selbst nach Donaustauf kam, um sie für die böhmische Krone in Besitz zu nehmen. Die Festung erlebte im Laufe der Jahrhunderte zahlreiche Zerstörungen und verfiel seit dem Ende des 17. Jahrhunderts zusehends. Die noch vorhandenen Reste der Burg sind inzwischen für die Zukunft gesichert. Heute ist die Burgruine Donaustauf eine von rund 40 Burgen, die im Regensburger Land über Wanderwege, die „Burgensteige“, miteinander vernetzt sind.

Foto: obx-news/Jens Henning-Billon

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