Zeitreisen per Fahrrad: Erlebnistour in die römische Vergangenheit

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Die einmalige Kombination aus Genuss-Radfahren durch idyllisch-verträumte Landschaften mit lebendigen römischen Spuren und Thermalbaden lockt immer mehr Gäste in Bayerns ältestes römisches Heilbad Bad Gögging / Besonderes Angebot für Radfahrer: „Fahrrad-Navis“ und „Radl-Garagen“

Bad Gögging – Im Herzen Bayerns, eine Stunde nördlich von München, kann man auf zwei Rädern in die Vergangenheit radeln – über 2.000 Jahre zurück in die Ära, als die Römer noch die Außengrenzen ihres Riesenreiches bewachten. Direkt vor der Haustüre des Heilbads Bad Gögging bietet der Donau-Radweg als beliebtester Radfernweg Mitteleuropas auf dem rund 180 Kilometer langen Abschnitt bis nach Passau spannende Einblicke in die römische Vergangenheit. Bad Gögging ist als „Drehkreuz“ mehrerer Fernradwege auch optimaler Ausgangspunkt für den Limes-Radweg, der auf 800 Kilometern Donau und Rhein entlang der ehemaligen Grenze des Römer-Imperiums verbindet. Eine eigene – auch für Familien bestens geeignete – Römer-Tour lässt für Radler auf 25 Kilometern die große Geschichte der Region hautnah lebendig werden: mit Limes-Wachturm, mit dem sich die Römer einst vor den Germanen schützten, und dem Freilichtmuseum des römischen Militärlagers „Abusina“, das heute zum UNESCO-Welterbe gehört.
Das Beste: Dank kostenlos ausleihbarer „Fahrrad-Navigationssysteme“ und speziellen „Radl-Garagen“ direkt im Kurzentrum ist der Spaß auf zwei Rädern in Bayerns ältestem römischen Heilbad ein garantiert entspannendes Erlebnis. Auch günstige Leih-Räder stehen zur Verfügung. Neun speziell für Genuss-Radler geschaffene Touren sind in den Navis eingespeichert, zum Beispiel die Bier-&Barock-Tour oder die Kloster-Tour zum bekannten Kloster Weltenburg am Donaudurchbruch. Die Touren zeichnen sich durch landschaftliche Schönheit, geringe Steigungen, thematische Schwerpunkte und Einkehrmöglichkeiten aus.
Entspannen wie die Römer heißt es dann nach der Radtour: Viele „Geschichtsradler“ erleben im Kur- und Urlaubsort Bad Gögging, wie sich bereits die Legionäre in den heilenden Schwefelquellen eine „Wellness-Auszeit“ vom anstrengenden Dienst an der Grenze nahmen. Das Gefühl ist kaum zu beschreiben: Nach einer ausgedehnten Tour runter vom Rad und in einem der warmen Becken der Limes-Therme die Seele baumeln lassen.
„Das ist bei uns ein ganz alltägliches Urlaubserlebnis und die Kombination aus Radfahren, Geschichte und Thermalbaden lieben viele unserer Gäste“, sagt Bad Göggings Tourismus-Managerin Astrid Rundler.
Bad Göggings besonderer Trumpf im Wettbewerb ist nicht nur seine große Geschichte. Der Ort liegt idyllisch in den Donauauen und inmitten der Hallertau, dem größten zusammenhängenden Hopfenanbaugebiet der Welt. Mit Schwefelquellen, Naturmoor und dem Thermalwasser verfügt das Bad gleich über drei natürliche Heilmittel, die für die Gesundheit Gold wert sind. Das macht Bad Gögging einmalig unter Bayerns Heilbädern. „Schwarze Daunen“, wie das Naturmoor auch genannt wird, Thermal- und Schwefelwasser sind wirksame Medizin gegen Probleme mit Wirbelsäule, Verspannungen, Rheuma und Gelenken.
Mehr Infos: Bad Göggings Tourist-Information bietet eine eigene Fahrradbroschüre mit neun Touren von 16 bis 60 Kilometern. Alle sind auf Fahrrad-Navigationsgeräten gespeichert, die Urlauber sich in der Tourist-Information ausleihen können. Die Strecken führen zum Beispiel in die Hallertau, ins Altmühltal oder entlang der Donau. Download der Broschüre und der GPS-Daten auf der Homepage von Bad Gögging.

Bad Gögging ist mit direktem Anschluss an den Donau-Radweg, den Limes-Radweg sowie eine eigene Römer-Tour optimaler Ausgangspunkt für eine Zeitreise auf zwei Rädern. Foto: obx-news

Viele „Geschichtsradler“ erleben im Kur- und Urlaubsort Bad Gögging, wie sich bereits die Legionäre eine „Wellness-Auszeit“ vom anstrengenden Dienst an der Grenze nahmen. Foto: obx-news

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