„Manege frei“ für die Zirkusstars von morgen

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Die Zirkusschule Regensburg macht Kinderträume wahr.

Regensburg – Zaubern wie Harry Potter und Jonglieren wie ein Weltmeister – in der Zirkusschule Regensburg werden Kinderträume wahr. Ob als Clown oder Artist: Hunderte junge Talente trainieren jedes Jahr in der Donaumetropole in einer der wenigen Zirkusschulen Deutschlands für ihren ersten ganz großen Auftritt. Hochkarätige Dozenten kümmern sich um die angehenden „Stars der Manege“. Motor der Schule ist Ferdinand Schmid, Art Director, Yogalehrer, Zirkus- und Theaterpädagoge und Gründer der Zirkusschule Regensburg. Die Regensburger „Zauber-Lehrlinge“ werden mit Uta Keppler von einer der besten deutschen Magierinnen an die „schwarzen Künste“ herangeführt. Keppler ist Mitglied im exklusiven Magischen Zirkel von Deutschland.
„Wer als Zirkus-Künstler Erfolg haben möchte, braucht Durchhaltevermögen“, sagt Ferdinand Schmid, Gründer und Leiter der Regensburger Zirkusschule. Einige seiner Schützlinge haben das bereits bewiesen und trainieren seit der Schuleröffnung vor gut zehn Jahren für ihre Karriere in der Manege.
Das Unterrichtsprogramm der Regensburger Zirkusschule unter anderem: Clownerie, Jonglage, Zauberei, Seil, Bodenakrobatik, Leiterakrobatik, Theater, Choreographie, Pantomime, Hula-Hoop,  Stelzengehen, Einradfahren, Rollabrett und vieles mehr.
Auch wenn nur wenige Zirkusschüler das Zeug für die ganz große Bühne haben – einige Regensburger Talente hätten durchaus Chancen, später eine der renommierten weiterführenden Artistenschulen in Berlin oder Freiburg zu besuchen, meint Schmid, der dort selber gelernt hat. Immer wieder überraschen Schützlinge den Schulleiter mit ihren verborgenen Talenten. „Manche Kinder können schon nach 20 Minuten mit drei Bällen jonglieren“, sagt Schmid.
Aber in der Regensburger Zirkusschule geht es auch um mehr als die ganz große Karriere in der Manege. „Wir wollen den Kindern auch Selbstbewusstsein, Körpergefühl und Spaß am Leben vermitteln“, sagt Ferdinand Schmid, der auch als Motivations-Trainer arbeitet.
Neben professionellem Training bietet die Regensburger Zirkusschule ihren angehenden Artisten auch schon früh die Gelegenheit, sich vor großem Publikum auf der Bühne zu erproben: von Auftritten bei Bürgerfesten bis zur großen Show bei den Thurn und Taxis Schlossfestspielen, die jährlich rund 30.000 Besucher aus aller Welt anlocken.
Schulleiter Ferdinand Schmid ist gelernter Zirkus- und Theaterpädagoge und hat diverse künstlerische Zusatz-Ausbildungen. Die Kunst liegt dem Ostbayern im Blut: Viele seiner Vorfahren in der über 250 Jahre dokumentierten Familiengeschichte waren Musiker, Maler oder Artisten. Schmid ist Mitbegründer der Landesarbeitsgemeinschaft Bayern, in der sich regelmäßig Vertreter der bayerischen Zirkus-Schulen zum Austausch treffen. Außerdem gibt er, gefördert vom Bayerischen Sportministerium, Zirkus-Unterricht an vielen Schulen in der Region.
Für alle, die Zirkusmachen mal ausprobieren wollen: Der nächste Kurs, die Mitmach-Zauber-Zirkuswochen, finden zwischen  23. und 26. April (Osterferien) und vom 11. bis 14. Juni (Pfingstferien) statt. Geeignet sind diese Kurse der Zirkusschule „Ferdinand“ für Kinder zwischen 6 und 14 Jahren. Bitte mitbringen laut Ausschreibung: Gesunde Brotzeit zum Mittagessen, Getränke (Wasser), bequeme Kleidung, Turnschuhe – und ein Einrad, falls vorhanden. In den Sommerferien gibt es erstmals auch eine spezielle Zirkuswoche für Kinder von 3 bis 6 Jahren. Mehr Infos und Anmeldung: www.zirkusschule-regensburg.de

Foto: obx-news/Zirkusschule Regensburg

Foto: obx-news/Zirkusschule Regensburg

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