Ein letztes Symbol des Kalten Krieges

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Hohenbogen – Er war einer von fünf westdeutschen Horchposten am ehemaligen „Eisernen Vorhang“: Der sogenannte „Fernmeldesektor F“, eine 1965 gebaute, gigantische Lausch- und Abhöranlage auf dem acht Kilometer langen „Hoher Bogen“ zwischen Furth im Wald und Bad Kötzting im Landkreis Cham. Amerikanisches und französisches Militär versuchte dort zusammen mit der Bundeswehr bis 1994 den Funkverkehr in der nahen Tschechoslowakei möglichst lückenlos abzuhören. Seit 2004 ist die Anlage endgültig stillgelegt. Seit 2014 erschließt eine neue Außentreppe den Turm: 293 Stufen führen auf die Aussichtsplattform des Hauptturms in 50 Metern Höhe. Von dem 1.079 Meter hohen Hauptgipfel des Bergrückens aus eröffnet sich bei gutem Wetter eine herrliche Aussicht in alle Himmelsrichtungen. Den Turm erreichen Besucher nach einer kleinen Wanderung, entweder von der etwa fünf Kilometer entfernten Diensthütte oder von der etwa einem Kilometer entfernten Gipfelstation der Seilbahn. Mehr Informationen: https://sektor-f.de/aussichtsplattform/

Foto: obx-news/ASAMnet e.V. (www.asam-live.de)

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