Unvergessliche Glücksmomente am „Grünen Dach Europas“

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Sehen, hören, schmecken, fühlen und riechen: Der Bayerische Wald bietet Besonderes für alle Sinne.

Regensburg – Glaubt man dem World-Happiness-Guide 2019, sind die Finnen das glücklichste Volk der Welt. Zu den wichtigsten „Glücksquellen“ der Menschen im hohen Norden gehören demnach besonders auch Eindrücke aus der Freizeit und der Natur. In Ostbayern weiß man: Urlauber brauchen nicht nach Finnland zu reisen, um dort das große Glück zu finden – auch eine Reise in den Bayerischen Wald wirkt inspirierend und glückspendend zugleich. „Eine Vielzahl von überraschenden Natur-Erlebnissen, Begegnungen und unvergesslichen Momenten wecken Endorphine und berühren das Herz“, sagt Ulrike Eberl-Walter vom Tourismusverband Ostbayern.

Sehen, hören, schmecken, fühlen und riechen: Das „Grüne Dach Europas“ bietet Besonderes für alle Sinne. Gar nicht satt sehen können sich Besucher beispielsweise im „Naturkino“ Zwercheck. Dort werden Berge zu Kino-Stars. Die Hauptdarsteller sind Arber, Hoher Bogen und Osser sowie der gesamte Lamer Winkel. In sanften Blau-Grau-Grün-Tönen und Schattierungen zeichnen sich die Gipfel am Horizont ab. Ein Natur-Kunstwerk, wie von Meisterhand gemalt, so berührend, dass es dem Zuschauer bei dessen Anblick schon mal Freudentränen in die Augen treibt. Auf 20 Logenplätzen nehmen Wanderer hier in 1.333 Metern Höhe nach einer zweieinhalbstündigen Tour zum Zwerchecker Steig Platz und genießen bei mitgebrachter Brotzeit den fulminanten Ausblick.

Glück zum „Hören“ gibt es unter anderem auf dem Klangweg in Neukirchen beim Heiligen Blut: Dort laden Trommeln, Xylophon, Klangmühle oder Gong an sieben Stationen ein, jedem Instrument einen Ton zu entlocken und sich mit dem Phänomen Klang auseinanderzusetzen. Ob sanftes „Pling“ oder gewaltiges „Bong“, sphärischer Sound aus ungewohnten Obertonreihen oder donnernder Paukenschlag – das Hören und Lauschen unterschiedlicher Töne und Klänge sorgt beim Besucher des Klangwegs auf alle Fälle für „good vibes“.

Heidelbeeren sind als Superfood in aller Munde – im Bayerischen Wald sind sie daheim: Von Juli bis September haben Heidelbeeren Saison und das sollten genussorientierte Wanderer für eine Tour auf den 1.292 Meter hohen Heugstatt im nördlichen Bayerischen Wald nutzen. Das Gipfelplateau des Berges ist nicht aus Fels und Stein, sondern eine traumhaft schöne Wiese, die bis in die 1950er Jahre als Almweide für Jungvieh diente. Die hüfthohen Heidelbeersträucher sind prall mit köstlichen Beeren gefüllt und laden zur Verkostung ein. Blaue Münder nach der Wanderung sind gern akzeptiertes Souvenir nach einem glücklichen Nasch-Tag am Berg. 

Auch Berühren kann glücklich machen: Im Alpakahof Schreiber in Sicking werden Gäste streichelsüchtig – und verlieben sich gleich nach der ersten Streicheleinheit in ihre neuen vierbeinigen Freunde. Auf einer Alpaka- und Lamawanderung, die die kleine Farm der Familie Gigler in der Nähe von Chamerau im Bayerischen Wald anbietet, hat der Gast die Qual der Wahl, welchem Kuscheltier in XXL er seine Zuneigung zeigt und sich damit mit einem besonderen Glücksmoment verwöhnt.

Garantiert glückspendend ist auch eine Auszeit in Form eines entspannenden „Bads im Wald“. Gelegenheiten dafür gibt auf dem Grünen Dach Europas in Hülle und Fülle. So geht es: Sich einfach auf den warmen, weichen Waldboden legen, den Blick durch die hohen Tannen und Fichten in Richtung Himmel richten und tief einatmen. Feuchte Walderde und frisches Moos, Blätter und Tannennadeln und eine wunderbar würzig-holzige Note: Das ist Glück, das sich riechen lässt.   

Naturkino im Zwercheck: In 1.333 Metern Höhe erwarten Wanderer 20 Logenplätze. Auf der „Leinwand“ sind die Bayerwald-Tausender Arber, Hoher Bogen und Osser sowie der gesamte Lamer Winkel zu sehen. Foto: obx-news/Tourismusverband Ostbayern/Jilek Ludwig
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